Résumé de la procédure de demande pour le développement du système du SwissDRG: Demandes liées aux DRG ou à la modification de la liste des médicaments et substances pouvant être saisis dans la statistique médicale.




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Numéro de demandeStatutOrganisation partenaire autorisée à formuler une demandeOrganisation/institut formulant une demandeDescription du problème
A12-0025RefuséH+HôpitalBei der Implantation einer Sphinkterprothese handelt es sich um ein teures Verfahren, welches bereits auf der Liste für teure Verfahren der Datenerhebung 2011/2012 aufgeführt ist. Aktuell klassiert diese Leistung in die Basis-DRG L04C mit einem Kostengewicht von 1,707 bzw. 3,217 mit äusserst schweren CC. Nach unserer Auffassung ist eine kostendeckende Behandlung mit der aktuellen Bewertung nich...
A12-0026RefuséH+HôpitalDie Implantation von Penisprothesen beinhaltet die Verwendung von teuren Implantaten, welche aktuell durch die unspezifische DRG nicht abgedeckt sind. Die DRG M03B ist unspezifisch (Eingriffe am Penis) und sehr niedrig, das CW von 0,657 entspricht etwa dem CW einer TUR obwohl der Eingriff deutlich weniger aufwendig ist als die Implantation einer Penis-Prothese.
A12-0028Mis en œuvreH+HôpitalTNF-Blocker werden zur Zeit vor allem zur Behandlung der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn, der Hautkrankheit Psoriasis und der Gelenkerkrankung Rheumatoide Arthritis genutzt.Es handelt sich hierbei um teure Medikamente, welche bereits auf der Liste der Datenerhebung 2012 berücksichtigt wurden. Eine direkte Zuordnung der Kosten für TNF-Blocker auf einzelne DRGs, Diagnosen oder...
A12-0029RefuséH+HôpitalMemo Cath Implantate sind teuer und die Art des verwendeten Katheters wird nicht kodiert. Dennoch bieten diese Katheter gegenüber etablierten günstigeren Varianten folgende Vorteile:

- gedacht für Langzeitanwendung, Vorteil:
- Reduktion der Anzahl notwendiger Eingriffe mit konsekutiver Verkürzung der Hospitalisationsdauer und Reduktion der Hospitalisationsfrequenz und damit verbunderner ...
A12-0030RefuséH+HôpitalTeures Medikament: Wirkstoff: Iloprost-Trometamol (Ilomedin) ATC: B01AC11

Behandlungsindikationen:
- Ilomedin ist ein chemisch stabiles Prostazyklinanalogon / durchblutungsförderndes Mittel.
Es wird angewendet bei fortgeschrittener entzündlicher arterieller und venöser Verschlusskrankheit (Thrombangiitis obliterans, Buerger-Krankheit) mit schweren Durchblutungsstörungen in Fällen, bei dene...
A12-0031Mis en œuvreH+HôpitalBlutprodukte finden bei zahlreichen Erkrankungen Anwendung und sind extrem heterogen über die DRG Fallgruppen gestreut. Nicht selten kommt es beispielsweise bei traumatologischen Patienten zu Massentransfusionen. Die Kosten hierfür können das Kostengewicht des Falles um ein Vielfaches übersteigen. Da Art der Transfusionen und Anzahl der erforderlichen Blutprodukte starken Schwankungen unterlieg...
A12-0032Mis en œuvreH+HôpitalBei den Ventricular Assist Devices (VAD) oder Kunstherzen (TAH) handelt es sich um Systeme zur Unterstützung oder zum Ersatz der Herzfunktion. Dies kann als passagere, also z.B. zur Überbrückung der Herzfunktion bis zur Transplantation (bridge-to-decision, bridge-to-recovery, bridge-to-bridge, bridge-to-candidacy oder bridge-to-transplant) oder als dauerhafte Massnahme (sogenannte Destination-T...
A12-0033Mis en œuvreH+HôpitalEs wird nicht zwischen der offen-chirurgischen und thorakoskopischen Pleurodese unterschieden, die offen-chirurgische soll als ein "aufwändiger Eingriff"" erkannt werden. Ein offen-chirurgischer Eingriff ist gegenüber einem mini-invasiven Eingriff aufwendiger, verbunden mit grösseren Risiken und höherem Ressourcenverbrauch. Die Fallkosten sind bei der offenen Pleurodese um den Faktor 1.8 bis 2....
A12-0034Mis en œuvreH+HôpitalBei einer somatischen Erkrankung (z.B. einer Mukopolysaccharidose, einer KHK) als Hauptdiagnose, begleitet von einer Schlafstörung als Nebendiagnose, werden im Rahmen der stationären Behandlung des Hauptproblems häufig auch polysomnografische Abklärungen gemacht. Eine Konstellation "Polysomnographie Untersuchung + LOS < 3 T", führt in die Polysomnographie DRG E63Z unabhängig von der Hauptdiagno...
A12-0035Mis en œuvreH+HôpitalDie Logik der DRG F39 Unterbindung und Stripping von Venen „Prozedur Tabelle F39.2 + PCCL 2“ führt zu einer nichtsachgerechten Groupierung bei Fällen mit einem Myokardinfarkt und Koronarographie ohne Intervention und einer Anwendung des Gefässverschlusssystems.
A12-0036Mis en œuvreH+HôpitalEine Kinderspezifische DRG Y03A (CW 4.479) Andere Verbrennungen mit anderen Eingriffen, Alter < 16 Jahre wird durch die Hauttransplantation 86.61.20 in die DRG Y02C (CW 2.708) Andere Verbrennungen mit Hauttransplantation ohne äußerst schwere CC, ohne
komplizierende Diagnose, ohne komplexe Prozedur, ohne Dialyse, ohne Beatmung
> 24 Stunden, ohne komplizierende Prozeduren, ohne intensivmedizin...
A12-0037Mis en œuvreH+HôpitalOsteomyelitis-Fälle ohne chir. Eingriff werden in der DRG I64, medizinische Partition, abgebildet. Die Kostengewichte DRG I64 sind: I64A 1.238, I64B 1.476, I64C 0.797. Wird bei der gleichen klinischen Konstellation ein chirurgischer Eingriff durchgeführt, werden die Fälle in die DRG I20E (CW 0.640) groupiert. Diese Logik entsprich nicht dem Ressourcenaufwand.
A12-0038RefuséH+HôpitalErweiterung des Altersplits
Die DRG I64 Osteomyelitis, medizinische Partition, hat den Alterssplit > 74 Jahre und ist für diese Patientengruppe entsprechend hoch bewertet (CW 1.476). Die gleiche klinische Situation (Osteomyelitis bei Patienten > 74 J), begleitet von einem Eingriff (z.B. Amputation am Fuss), wird aktuell in der DRG I20 E (operative Partition, CW 0.647) abgebildet. Somit wird...
A12-0039Mis en œuvreH+HôpitalText DRG I20C "Eingriffe am Fuß mit komplexem Eingriff oder mit schwerem Weichteilschaden
oder mit bestimmtem Eingriff oder Kalkaneusfraktur oder komplizierender
Diagnose
Prozedur in Tabelle I20-9 oder Diagnose in Tabelle I20-4 oder Prozedur in Tabelle I20-13 oder Prozedur in
Tabelle I20-14 oder Hauptdiagnose in Tabelle I20-5 oder in Tabelle I20-15 oder Diagnose in Tabelle I20-6"
Logik unv...
A12-0040Mis en œuvreFMHSociété suisse de médecine physique et de réadaptationPat. mit Arthrosen werden oft zur Abklärung und konservativen Therapie stationär zugewiesen. Im Verlauf zeigt es sich dann, dass eine Totalendoprothese nötig wird. In diesem Fall müssen sinnvollerweise sowohl die konservative Behandlung des arthrosebedingten Schmerzsyndroms resp. multimodale (nichtoperative) Komplexbehandlung (z.B. CHOP 93.A2.10 bis 93.A2.19, 93.A2.20 bis 93.A2.29 und 93.A2.31 ...
A12-0041RefuséH+HôpitalImplantation eines Blasenstimulators

Die Implantation eines Blasenstimulators ist eine aufwändige Prozedur, welche in 2 Etappen durchgeführt wird.

1: Probestimulation mit externem Stimulator,
2: Implantation des defintiven Stimulators

Bisher klassiert diese Leistung in die DRG L09B mit CW 0.91. Aufgrund der hohen Implantat- und Material-Kosten kann mit der bisherigen DRG keine Koste...
A12-0042RefuséH+HôpitalDas Medikament Tysabry ist ein sehr teures Medikament, dass den MS-Patienten unter Beobachtung als Infusion verabreicht werden muss, jedoch aktuell nur ambulant verabreicht werden kann, da es nicht in einer DRG mit einkalkuliert ist. Da dieses teure Medikament nicht homogen verteilt bei MS-Patienten eingesetzt wird ist eine kostendeckende stationäre Behandlung aktuell nicht möglich. Daher müsse...
A12-0044Mis en œuvreH+HôpitalIm stationären Bereich können Kosten einer IVIG-Therapie nur bei ausländischen Selbstzahlern weitergeben werden, ansonst kann man diese nur ambulant verrechnen. Immunglobulintherapien mit z.B. polyvalente Octagam, Sandoglobulin oder Privigen sind extrem teuer und finden bei verschiedenen Indikationen Anwendung. Eine kostendeckende stationäre Behandlung ist je nach Indikation, Grunderkrankung un...
A12-0045Mis en œuvreH+HôpitalDie Notwendigkeit von Zusatzentgelten ist mittlerweile unbestritten. Durch eine rasche Einführung soll ein bedeutender Beitrag zum Verbesserung des DRG-Systems geleistet werden.
A12-0046Mis en œuvreH+HôpitalDie Zusatzentgelte für die Gerinnungsfaktoren können aktuell bei den Patienten mit einer hereditären Hämophilie abgerechnet werden. Die Indikation ist sehr restriktiv und entspricht nicht der durch das swissmedic und BAG freigegeben Zulassung / Indikation für beide hereditäre und erworbene Gerinnungsstörungen. Die Prüfung der Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität wurde durch Swissmedic vorgenomm...